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Wilkommen im BGE Forum!
#1
Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen im BGE-Forum! Hier stellen wir Ihnen den aktuellen Stand der Anwendungsmethodik zu den Ausschlusskriterien bei der Suche nach dem Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle vor. Wir laden Sie ein, diese Methodik mit uns zu diskutieren und freuen uns auf Ihre Anregungen und Kritik.

Darum geht’s:
Mit dem „Gesetz zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle (Standortauswahlgesetz - StandAG)" wurde die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mbH als Vorhabenträgerin beauftragt, den bestmöglichen und sichersten Standort für Deutschlands hochradioaktive Abfälle zu finden. In der Phase I des Standortauswahlverfahrens erfolgt diese Suche auf der Basis von geologischen Daten, die bei den jeweils zuständigen Behörden der Länder und des Bundes abgefragt wurden. Auf Grundlage dieser Daten werden die gesetzlich festgelegten Ausschlusskriterien auf ganz Deutschland angewendet, um so Gebiete, die sich nicht als Standort für hochradioaktive Abfälle eignen, bei der Ermittlung von Teilgebieten auszuschließen.

(1) Der Vorhabenträger hat unter Anwendung der in den §§ 22 bis 24 festgelegten geowissenschaftlichen Anforderungen und Kriterien Teilgebiete zu ermitteln, die günstige geologische Voraussetzungen für die sichere Endlagerung radioaktiver Abfälle erwarten lassen.
(2) Der Vorhabenträger wendet hierzu auf die ihm von den zuständigen Behörden des Bundes und der Länder zur Verfügung zu stellenden geologischen Daten für das gesamte Bundesgebiet zunächst die geowissenschaftlichen Ausschlusskriterien nach § 22 […] an. (§ 13 StandAG).
Weitere Informationen zum Standortauswahlverfahren gibt es hier.

So funktioniert das Forum:

Wir werden Ihnen zunächst unsere Ausschlussmethodik für „Bohrungen“ vorstellen, welche auf Grundlage des Ausschlusskriteriums „Einflüsse aus gegenwärtiger oder früherer bergbaulicher Tätigkeit“ gemeinsam mit Bergwerken auszuschließen sind.
Im Steckbrief finden Sie den genauen gesetzlichen Wortlaut des jeweiligen Ausschlusskriteriums sowie eine Beschreibung und Begründung zu unserer Ausschlussmethodik.  Mit Veröffentlichung des Steckbriefs im Forum eröffnen wir einen oder mehrere Diskussionsstränge (Threads), in denen wir Inhalte darstellen, bei denen wir Klärungsbedarf sehen. Sie sind herzlich eingeladen, eigene Dialogfenster zu eröffnen, falls Sie weitere Themenbereiche diskutieren möchten. Die Diskussion über unsere geplante Ausschlussmethodik steht Ihnen hier im Forum sechs Wochen lang bis zum 31. Dezember 2019 zur Kommentierung offen.
Nach der Diskussion werden wir Ihre gesammelten Anregungen und Kommentare in unsere Arbeit einfließen lassen und dies entsprechend dokumentieren. Beiträge, die eher allgemeiner Art sind, werden im Verlauf der Konsultation bereits beantwortet. Beiträge ohne Bezug zum Thema werden ebenfalls direkt beantwortet und zurückgewiesen. Beiträge, die in einem nicht zivilen Ton vorgetragen werden, oder Beleidigungen, werden von unseren Moderatorinnen und Moderatoren gelöscht. Besonders freuen wir uns über Hinweise auf Studien oder Expertisen, die unsere konkrete Ausschlusstechnik, also beispielsweise den Ausschlussradius rund um die Bohrungen, betreffen.  
Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und eine angeregte Diskussion!

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